Weltgesundheitsorganisation versagt in der Krise

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Das Versagen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei globalen Herausforderungen ist kein ganz neues Symptom. Bereits 2017(!) wurde in mehreren Berichten (unter anderem bei der Zeit) das zögerliche Agieren oder gar vollständige Versagen der Organisation moniert bis scharf kritisiert. Vor drei Jahren waren Malaria, Ebola und ein erneutes Aufflammen der Tuberkulose ausschlaggebend für den Blick auf die WHO und ihre Untätigkeit. Die relativ einfache und einleuchtende Erklärung: der Organisation fehlt es schlicht und ergreifend am Geld aus den Reihen der Mitgliedsländer der Vereinten Nationen (UN).
Stattdessen würde immer mehr Geld von Lobbyisten der Industrie und seitens mitunter dubioser Stiftungen in die Kassen der WHO fließen. Diese Geldgeber aber sind alles andere als Idealisten; sie verfolgen knallhart eigene Interessen, entweder wirtschaftlicher (Industrie) oder ideologischer (Stiftungen) Natur. Als Beispiel dieser Lobbyarbeit wurde in den Berichten vor drei Jahren das Pflanzenschutzmittel Glyphosat angeführt. Es ist hinlänglich bekannt, dass Glyphosat jede Menge negative Wirkungen hat. Dennoch hat die WHO das Mittel freigegeben. In den 1990er gingen hohe Summen von Lobbygruppen der Gentechnikindustrie an die WHO, die Grenzwerte für Glyphosat-Rückstände wurden um das 200-fache erhöht.
Aktuell verharrt die WHO bei der Bewältigung der Corona-Krise in einer Art Starre. Außer ein paar Appellen und der Vergabe eines Namens an das Virus (COVID-19) ist aus Genf, dem Sitz der WHO, nicht viel zu vernehmen. Dabei gibt es einige Unternehmen respektive Länder, die schon gezielt an einem Gegenmittel respektive einem Impfstoff gegen COVID-19 arbeiten. Israelische Wissenschaftler sind eigenen Angaben zufolge schon recht weit. Doch die WHO leistet keinerlei Hilfe, weder wissenschaftlich noch finanziell.
Das Geld dafür sollte im Grunde genommen vorhanden sein. Die Bill & Melinda Gates Foundation pumpt jedes Jahr Millionen von US-Dollar auf das Konto der WHO. Fraglich aber ist, ob die Entscheidungsträger in der Organisation über die Verwendung der Geldes wirklich frei entscheiden können. Denn nicht nur Bill Gates gehört zu den Spendern, sondern auch jede Menge anderer mitunter dubioser Stiftungen. Zu den weiteren großzügigen Geldgebern der WHO gehört auch der sehr umtriebige und nicht minder umstrittene George Soros. Es ist bekannt, dass seine Interessen anderer Natur als pure Menschenfreundlichkeit sind.

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