Vergewaltigt, erstochen, zerstückelt: Nigerianer lebenslänglich in Haft

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Die Tat sorgte im Jänner 2018 weltweit für Entsetzen. Ein junges, bildhübsches Mädchen aus Rom war bestialisch ermordet, danach zerstückelt worden. Ihr unvollständiger Körper wurde am 29. Jänner in zwei Koffern in Macerata, Italien, aufgefunden. („Wochenblick“ berichtete).

Die Ermittlungen ergaben schreckliche Details. Jetzt fiel der Urteilsspruch gegen den Mörder, einen 29-jährigen Nigerianer der bereits in seiner Heimat Mitglied des organisierten Verbrechens gewesen sein soll: Höchststrafe, lebenslänglich.

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Drogen führten sie zu ihrem Killer

Während einer Beziehung mit einem Rumänen kam die junge, bildhübsche Frau mit Drogen in Kontakt und verfiel der Sucht. In einem Drogenzentrum versuchte sie einen Weg in die Gesellschaft zurück zu finden. Doch das Verlangen nach dem Rausch erwies sich als zu groß. Ohne Handy und Ausweispapiere floh sie aus der Einrichtung und machte sich auf die Suche nach einem Heroindealer. In einer einschlägig bekannten Gartenanlage traf sie auf einen Nigerianer, der sie in seine Wohnung einlud.
Er wollte Sex von ihr, sie lehnte ab. Das bezahlte sie mit ihrem Leben. Nach einer brutalen Vergewaltigung stach ihr Mörder auf sie ein. Zweimal traf das lange Messer die Leber. Während Blut aus ihren tödlichen Wunden strömte, wurde sie zusätzlich, soweit die Gerichtsmedizin, stark gewürgt.

Aß Flüchtling Teile seines Opfers?

Wie sich herausstellte, hätte sich der Täter, ein „Flüchtling“ nicht mehr in Italien aufhalten dürfen. Sein Aufenthaltstitel war abgelaufen. Zudem war er wegen Drogendelikten bereits vorbestraft. Mutmaßlich gemeinsam mit zwei nigerianischen Komplizen versuchte er sich der Leiche zu entledigen, indem er den Körper zerstückelte.

Blanker Horror: Nachdem nie alle Teile gefunden wurden, speziell das Herz und Teile der Geschlechtsorgane fehlten, vermutete die italienische Presse, dass Kannibalismus im Spiel gewesen sein könnte. Diese Spekulation wurde durch Überwachung des Täters und seiner Komplizen in Haft auf entsetzliche Weise bestätigt. So empörte sich einer der Nigerianer, warum der Täter die Leichenteile nicht über die Toilette entsorgen habe. Andere Teile hätte er einfrieren und essen sollen. „Das sei ja nun ein Kinderspiel“, hieß es dabei wörtlich, „schließlich haben wir schon Schlimmeres gemacht.“ Alle drei Nigerianer sollen in ihrer Heimat Mitglieder des organisierten Verbrechens, einer Mafia-Bande namens „Rogged“, gewesen sein.

Auch Salvini übte Kritik

Der Fall sorgte in Italien und auch international für Kritik am Umgang mit Einwanderern und abgelehnten Asylwerbern. Speziell der italienische Vorsitzende der Lega Nord und heutige Innenminister, Matteo Salvini, übte scharfe Kritik. Bei hartem und konsequentem Vollzug der Gesetze, wäre dieses Mädchen heute wohl noch am Leben – und viele andere Opfer möglicherweise auch, so der Tenor der Kritiker.

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