Trump ernennt neuen Chef des US-Geheimdienstes

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Ratcliffe ist überzeugter Trump-Anhänger und war Teil des Verteidigungsteams für den Präsidenten in seinem Amtsenthebungsverfahren, aus dem Trump siegreich mit wehenden Fahnen hervorging, wie Justnews berichtete.

Ratcliffe wird Chef von 17 US-Geheimdienstinstitutionen und Nachfolger des Direktors ad interim Rick Grenell. Grenell hatte in seiner temporären Position die Bombe seines »Dossiers« hochgehen lassen, indem bewiesen wurde, wie hochkarätige Demokraten – Obama und Biden unter anderen – an der Fabrikation einer politischen Intrige involviert waren, die Trump zu Fall bringen sollte [Freie Welt berichtete].

Mit Ratcliffe an der Spitze des Geheimdienstes wird es dem »Deep State« an den Kragen gehen, was sich bereits bei der Wahl zeigte: alle Demokraten stimmten gegen Ratcliffe. Dennoch konnte er mit einer einfachen Mehrheit von 49-44 Stimmen eingewählt werden.

Der amerikanische »Deep State« ist ein Sammelbegriff für alle Vetternwirtschaft und geheime Absprachen von Karrierepolitikern, die vor allem ihre eigenen Interessen und die Interessen ihrer Nutznießer als höchste Priorität bei Entscheidungen vorne anstellen. Die Clintons mit ihrem weitreichenden Netzwerk sind ein zentraler Kern dieses Deep State, dessen großer Gegner der Unternehmer Trump ist.

Brisant wird die Nominierung vor allem weil 2020 das US-Präsidentschaftswahljahr ist und Ratcliffe in einer Entscheidungsposition sein wird, Dokumente mit brisanten Informationen veröffentlichen zu können, um gezielt Machenschaften aufzudecken.

Seine Ernennung ist somit ein entscheidender Schachzug auch aus der Sicht von Trumps Wahlkampf.

Ratcliffe wird zudem wichtiger Entscheidungsträger bei der Umstrukturierung des Nationalen Geheimdienstes, die bereits von Grenell begonnen worden war.

Trump lag es am Herzen einen neuen Geheimdienst-Chef einzusetzen, nachdem seiner Aussage nach die Geheimdienste »Amok gelaufen« waren.

»Ich habe bisher noch nicht in einem Geheimdienst gearbeitet. Ich denke, dass wird von entscheidender Bedeutung sein, weil ich eine andere Art der Erfahrung mitbringe,« so Ratcliffe in einem Interview mit CBS News.

»Sie wissen, dass alle Erfahrung der Welt ohne Urteilsvermögen zu nichts nützt und ich denke, wir haben gesehen, dass einige unserer erfahrensten Geheimdienstmitarbeiter in Bezug auf wichtige Themen etwas falsch gemacht haben,« fügte er hinzu.

(jb)


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