Trotz Regierungsbruch: Plastiksackerl-Verbot wird gemeinsam beschlossen

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Das von ÖVP und FPÖ gemeinsam auf dem Weg gebrachte Plastiksackerl-Verbot wird voraussichtlich diese Woche beschlossen. Ex-Umweltministerin Elisabeth Köstinger wird am Mittwoch einen Initiativantrag im Nationalrat stellen. Die FPÖ wird dem Umweltgesetz zustimmen. FPÖ-Chef Norbert Hofer bekräftigte: „Wir wollen eine saubere Umwelt und keine Müllberge!“.

Ob die SPÖ, NEOS und Liste Jetzt dem Platiksackerl-Verbot zustimmen werden, ist noch unklar. Das Abfallwirtschaftsgesetzt wurde bereits vor dem Koalitionsbruch und dem anschließenden Misstrauensantrag gegen Sebastian Kurz von der türkis-blauen Regierung erarbeitet. Ein Verbot des Plastiksackerls soll ab dem Jahr 2020 kommen. Alternativen dazu gibt es genug, so ÖVP-Abgeordnete Köstinger: Stofftaschen, Mehrweg-Taschen oder biologisch abbaubare Sackerl.

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Umdenken ist gefragt

Derzeit werden in Österreich jährlich 750 Millionen Kunststoffsackerl verbraucht. Ein Verbot könnte ein Ausweichen auf Wegwerfsackerl aus Bioplastik oder aus Papier mit sich bringen. Damit wäre der Umwelt auch kein Gefallen getan, so Greenpeace. Die Umweltschützer fordern deshalb ein generelles Verbot von gratis Wegwerfsackerl.

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