Start der Formel 1-Saison: Aus der Boxengasse in eine ungewisse Zukunft

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Es waren skandalöse Umstände und das indiskutable Verhalten des Weltverbandes FIA standen Anfang März am Anfang des eigentlichen Starts der Formel 1 in Melbourne. Zuschauer, Rennställe und TV-Motorsportfans in aller Welt wurden tagelang hingehalten, ob der Grand Prix von Australien stattfinden würde oder nicht. Am Ende entschied man sich für eine Absage, nachdem ein Williams-Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die Umstände von Down Under wurden wochenlang aufgearbeitet, diskutiert und scheinbar auch gelöst. Doch trat bei allen Verhandlungen, Absprachen und Ängsten eines zum Vorschein. Der Formel 1-Zirkus hat sich spätestens seit den Vorfällen von Melbourne drastisch verändert. Fast alle Rennställe mussten über die Bücher ob ihrer klammen Budgets und haben aufgrund der Frage, ob und wann der Rennzirkus wieder öffnen würde, Existenzsorgen. Denn auch hier geht es um millionenschwere Summen aus TV-Verträgen, die erst dann zum Tragen kommen, wenn die Reifen quietschen. Voraussetzung für eine komplette Auszahlung durch den Rechtehalter Liberty Media – das US-Unternehmen kaufte 2016 die Formula One Group für satte 4,4 Milliarden US-Dollar – ist aber eine Saison mit mindestens 15 Rennen und diese Planung ist weiterhin abhängig von den gesundheitlichen Voraussetzungen in den einzelnen Gastgeberländern. Doch weil es ums liebe Geld geht, entschied man sich, erst einmal einen Sockel von acht Rennen auf die Beine zu stellen und dann mal zu schauen, was sich im Laufe des Jahres noch ergibt. So startet am Wochenende im österreichischen Spielberg auf dem Red Bull-Hausstrecke die Light Version der Formel 1 und endet, Stand jetzt, am 6. September in Monza.

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