Satire satt: Spitting Image geht wieder auf Sendung

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Puppentheater, so könnte man meinen, kann doch niemandem wirklich weh tun? Weit gefehlt, wer in den 1980ern und 90ern Sonntags abends dieses böseste aller Satireprogramme einschaltete, brauchte schon einen großzügigen Sinn für Meinungs- und Pressefreiheit. Keiner Figur des öffentlichen Lebens waren die beiden Erfinder, Roger Law und Peter Fluck, bereit, Pardon zu gewähren, immer wurde voll “mit dem Vorschlaghammer” draufgehauen. Eine der beliebtesten Ziele, Premierministerin Maggie Thatcher, wurde als gemeine Matrone portraitiert, die ihr Kabinett wie die Vorsteherin eines viktorianischen Kinderheims führte, und deren Puppe mit jedem Jahr ihrer Regierungszeit überarbeitet und noch verzerrter und unansehnlicher dargestellt wurde. Ähnlich schlecht kamen alle Mitglieder der königlichen Familie davon, von Königin Elisabeth bis Prinz Andrew (als “Randy Andy”, der Prinz der nie Nein sagen könne, hingestellt) wurden sie kübelweise mit Häme überschüttet.

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