Messerangriffe gezielt in Richtung Kopf und Hals

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In der Nacht zum vergangenen Sonntag gab es wieder einen blutigen »bedauerlichen Einzelfall«, bei dem ein Messer zum Einsatz kam. Drei Kulturbereicherer im Alter von 15 bis 21 Jahren, Syrer und Afghanen, gerieten in der Leipziger Straße in Gera mit zwei Einheimischen (28 und 34 Jahre) in Streit. Die drei bombardierten ihre Opfer zunächst massiv mit Schlägen und Tritten, wie es in der Ostthüringer Zeitung heißt. Während des  Angriffs zückte der angeblich 15-Jährige Angreifer ein Cuttermesser (Teppichmesser) und ging laut Zeugenaussagen mit dieser Waffe gezielt auf Kopf und Hals der beiden Einheimischen los. Beide Männer erhielten schwere Wunden im Gesicht und an den Ohren, Beleg dafür, dass der Messerakrobat eine Tötungsabsicht im Schild führte.
Ein Anwohner sei auf den Angriff aufmerksam geworden und eingeschritten, die die beiden Männer begleitende Schwester eines der Opfer hatte die Polizei alarmiert, welche sehr rasch vor Ort eintraf und die potenziellen Messermörder nach kurzer Fahndung festnehmen konnte. In Haft sitzt derzeit keiner der Angreifer. Die Hürden für die Anordnung der Untersuchungshaft gegen einen Unter-16-Jährigen seien laut Jugendgerichtsgesetz derart hoch, dass die Staatsanwaltschaft laut eigenen Aussagen keine U-Haft beantragt habe. Außerdem werde gegen die drei Angreifer weder wegen versuchten Mordes oder Totschlags ermittelt, sondern lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung.

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