„Kalter Krieg“ – vom historischen Terminus zum Kampfbegriff der Linken

„kalter-krieg“-–-vom-historischen-terminus-zum-kampfbegriff-der-linken

Der Gegensatz zwischen den Ideen der Freiheit und ihren Gegnern ist damit aber nicht überwunden. Immer wieder aufs Neue wird der Traum vom „Paradies aller Werktätigen“ geträumt. Angetrieben von einer ideologisierten Elite und ihren Jüngern wird die Selbstverwirklichung des Menschen in Gleichheit propagiert, der freilich noch durch die selbsternannte Elite erzogen werden muss. Da macht es sich nicht gut, an die bereits in der Geschichte grausam gescheiterten Experimente dieser Art zu erinnern. Da darf die DDR eben nicht mehr Unrechtsstaat genannt werden, wird mit den Stimmen der CDU ein bis heute die Mauer bejahendes SED-Kader in Mecklenburg-Vorpommern zur Verfassungsrichterin gewählt. Andererseits wird der Leiter der Stasi-Gedenkstätte in Hohenschönhausen – einem besonders widerwärtigen Ort der Stasi-Herrschaft – Hubertus Knabe durch eine schamlose Intrige in Stasi-Tradition aus dem Amt gesäubert – abgenickt von ganz oben. Ein leidenschaftlicher Demokrat, der vor unzähligen Schulklassen gegen das Vergessen des DDR-Unrechts kämpfte – geholfen hat ihm niemand.

Der Beitrag „Kalter Krieg“ – vom historischen Terminus zum Kampfbegriff der Linken erschien zuerst auf Tichys Einblick.


Auf Tichys Einblick weiterlesen……..

Loading...