Italien: Deutsche Flüchtlingshelfer steht jetzt vor Gericht!

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In Italien drohen nun zehn Personen, die im Mittelmeer laut eigenen Angaben Flüchtlinge in Seenot gerettet haben sollen, bis zu 20 Jahren Haft. Die italienische Staatsanwaltschaft wirft den Flüchtlingshelfern vor, bei ihren Tätigkeiten an Bord des Schiffs „Iuventa“ Schleppern geholfen zu haben.

Italiens Innenminister Matteo Salvini kündigte außerdem am Wochenende hohe Strafen für Schiffsbetreiber von Mittelmeer-NGOs an. Das italienische Parlament verabschiedete bereits ein Sicherheitspaket, dies soll allerdings noch strenger ausformuliert werden. In zwölf Punkten werden in diesem Maßnahmenpaket horrende Strafen für private Schiffe gefordert, die Migranten im Mittelmeer nach Europa überstellen.

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Salvini sagt NGOs den Kampf an

Zwischen 3.500 und 5.000 Euro Strafe pro Migrant, der an Bord genommen wird, droht den Schiffsbetreibern, wird Salvini in diversen Medienberichten zitiert. Falls das Schiff mit italienischer Flagge auf offener See unterwegs ist, droht dem Betreiber sogar ein einjähriger Lizenzentzug. Salvini will so die Asyl-NGOs noch besser bekämpfen.

wochenblick zeitung oberösterreich

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