Im „Spiegel“ wird Söder zum Landesfürsten mit Kanzlerinnenvertrauen

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Schon aus der Fragestellung wird eine Art von Rückkehr in den mittelalterlichen Feudalismus deutlich. Denn es gibt kein Abhängigkeitsverhältnis zwischen einem Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden und der Bundeskanzlerin, das eine solche Fragestellung rechtfertigen könnte. Die drei Amtsträger sind unabhängig voneinander – wenn auch nicht unabhängig von ihren Parteien – zu ihren Funktionen gekommen. Sie haben also jeweils die Aufgabe, eine den Bürgern beziehungsweise Parteimitgliedern verpflichtete Politik zu machen – nicht eine der Kanzlerin verpflichtete. Der Spiegel übernimmt so das neueste Märchen-Narrativ Söders, der jüngst versuchte, den Konkurrenten ums Kanzleramt Laschet zu disziplinieren, indem er den zukünftigen Unionskandidaten vorauseilend zum Lehensmann Merkels ausruft, und zwar egal, wieviel Sinn das ergibt oder nicht.

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