Gudenus warnt: Unnötige Bim-Schleife kostet Wien Millionen

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Rund 70 Millionen Euro sind für den Wiener Öffi-Ausbau eingeplant. Vorgesehen ist auch eine bau- und kostenintensive Bahnschleife für die Linie 6 in Simmering. Experten kritisieren jetzt das Projekt.

„Für die Kosten der unnötigen Schleife müssten die Wiener Steuerzahler aufkommen“, warnt Wiens FPÖ-Obmann Johann Gudenus jetzt. „Unregelmäßige Intervalle, überfüllte Garnituren und unnötige Verspätungen zeichnen das Bild des öffentlichen Verkehrsnetzes in der Bundeshauptstadt“, bemängelt Gudenus.

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„Enorme Einbußen für kleine Unternehmen und Geschäfte“

„Als Bezirksvorsteher von Simmering bin ich der Bevölkerung verpflichtet“, empört sich auch Paul Stadler. Der freiheitliche Politiker kritisiert, dass geplante Projekt sei nichts weiter als ein kläglicher Versuch, das Image der SPÖ in Simmering aufzupolieren.

„Für den Bau der 6er-Schleife müsste die Geiselbergstraße ein halbes Jahr hindurch an unterschiedlichen Stellen gesperrt werden, was vor allem für kleine Unternehmen und Geschäfte entlang dieser wichtigen Verbindungsstraße enorme Einbußen bedeuten würde“, betont Stadler.

Experten warnen vor Schleife

Verkehrs-Experten schlagen stattdessen eine Verlängerung der Linie 71 um sechs Stationen sowie den Erhalt der Linie 6 in ihrer aktuellen Form vor. „Es ist unerträglich, wie die FPÖ versucht, das Projekt schlechtzureden“, empört sich indes die Wiener SPÖ.

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