Europäischer Rat will Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien

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Die EU sucht neue Wege zur Bekämpfung des internationalen islamischen Terrorismus. Als Kooperationspartner haben die Entscheidungsträger des Europäischen Rats nun Saudi-Arabien erkoren. Ausgerechnet Saudi-Arabien, spätestens seit dem 11. September 2001 als Mutter alles islamisch motivierten Terrors weltweit bekannt.
Saudi-Arabien unterstützt finanziell, militärisch, strukturell und personell islamisch motivierte Terroristen überall auf diesem Erdball. In Saudi-Arabien gilt die wahhabitische Ausrichtung des Islam, also genau jene Auslegung der islamischen Ideologie, auf die sich Salafisten und Selbstmordattentäter bei der Verübung ihrer Mordanschläge berufen.
Saudi-Arabien hat eine führende Rolle im Bürgerkrieg im Jemen inne und bombardiert zivile Ziele. Diesen Luftangriffen sind ungezählte Frauen, Kinder und Alte zum Opfer gefallen. Saudi-Arabien führt einen medialen Krieg gegen den Iran und sorgt so für eine weitere Destablisierung der ohnehin instabilen Region des Nahen Ostens.
Zudem ist Saudi-Arabien für den sich stark ausbreitenden radikalen Islam in Indonesien und anderen Regionen, sieht sich schweren Vorwürfen der entsprechenden Landesregierungen ausgesetzt und streitet jegliche Verantwortung trotz eindeutiger Faktenlage vehement ab.
Genau mit jenem Staat also, der den islamischen Terror weltweit in einzigartiger Weise stützt und fördert, im Grunde genommen die Quelle jenes Übels, jenes mörderischen Terrors ist, will die EU nun also zum Zweck der Islamismusbekämpfung zusammenarbeiten.
Klar denkenden Menschen stellt sich da doch die Frage, ob die Entscheidungsträger bei der EU noch klar denken können.

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