Die Agenda der Angst-Unternehmer

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Es scheint sich doch etwas zu regen in diesem Land. Reinhard Müller schreibt im FAZ-Leitartikel in dieser Woche vom „Grünen Notstand“ und setzt zwar verschämt noch ein Fragezeichen hinter die Überschrift, beklagt jedoch schonungslos den grünen Alarmismus und die geschichtsvergessenen Notstandsvergleiche in der Klimadebatte. Er schreibt so richtig: „Wenn schon Widerstand, dann gegen dieses grüne Notstandsdenken.“ In die gleiche Richtung, aber viel breiter angelegt argumentiert Oliver Luksic in seinem gerade erschienen Buch „Die Angst-Unternehmer – Warum die neue Polarisierung unsere offene Gesellschaft gefährdet“ (Verlag wbg Darmstadt, ISBN 978-3-8062-0094-2). Luksic, der als liberaler Abgeordneter im Bundestag wirkt, schreibt in diesem 120-seitigen Essay über das Auseinanderdriften der Gesellschaft und was dagegen zu tun ist. „Greta und Trump stehen stellvertretend für die neuen Angst-Unternehmer, die auf Empörung und Angst setzen.“ Sie seien die Antipoden in der globalen Empörungshysterie. „Der immer stärker moralisierte, alarmistische und unversöhnliche Diskurs in Medien und Politik führt zu einer Spirale der Dauer-Erregung und Polarisierung.“ Seine Sorge ist: „Wenn der Blick auf die rationale Sach-Ebene verloren geht und Mut und Optimismus keine Rolle mehr spielen, droht ein neues Zeitalter der Extreme.“

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