Bank of England verweigert Maduro Zugriff auf Venezuelas Goldreserven

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Das Maduro-Regime Venezuelas beißt sich gerade bei der »Bank of England« die Zähne aus. Maduro hat die Zentralbank Venezuelas aufgefordert, rechtliche Schritte gegen die Bank of England einzuleiten. Der Grund: Dort hat Venezuela 17 Tonnen Gold im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar eingelagert. Das Gold will Maduro zurückholen. Doch die »Bank of England« erkennt Maduro nicht als legitimes Staatsoberhaupt von Venezuela an und verweigert somit die Herausgabe des Edelmetalls [siehe Bericht »Goldreporter«].

Zuvor soll Venezuela versucht haben, über die UNO als Vermittler an das Gold zu kommen. Als Begründung gab die Maduro-Regierung an, durch den Verkauf des Goldes Liquidität zur Finanzierung der Corona-Folgen zu erhalten. Vermutlich soll bald Weiteres vor einem Handelsgericht geklärt werden.

Maduro wird Korruption, Unterdrückung der Opposition, unrechtmäßige Usurpation seines Amtes, Drogenkriminalität und Geldwäsche vorgeworfen. In Venezuela werden unter Maduros Regime Regierungskritiker von der Polizei, Armee und Geheimpolizei entführt und gefoltert. Die Bevölkerung lebt in Armut und Inflation.

Mindestens 54 Staaten erkennen Nicolas Maduro nicht mehr als Staatsoberhaupt Venezuelas an, sondern den als Interimspräsidenten gewählten Präsidenten der Nationalversammlung, Juan Guaidó.

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